Lebendige Handarbeit

zwischen Tradition und Moderne

Archives: Mai 2017

Aller Anfang ist schwer…..

Ich spinne Wolle nun seit über 6 Jahren. Angefangen hat alles mit einer Handspindel, nach einem Jahr kam ein Spinnrad dazu…..

Doch wo immer ich mich umgesehen habe, gab es Menschen die schönere Art Yarns wie ich Produzierten, Menschen die schönere gleichmäßigere Fäden sponnen wie ich….
kurz die ersten 3 Jahre meines “Spinnerten”-Lebens waren zwar schön aber mit den nagenden Hintergedanken verstrickt “He du lernst es nie, schau doch wie schön andere Arbeiten”.
Dann eines Tages habe ich beschlossen zu sagen, “Ok so spinne ich Wolle, so macht es mir Spaß! So habe ich Freude an den Garnen die ich Produziere!”
Als dieser Druck weg war ging es richtig los und siehe da plötzlich gingen Effektgarne die vorher gar nicht wollten, ich wagte mich an Spinnereien bei den Kursen wo ich vorher mich nie daran gewagt habe.
Sie wurden nicht Perfekt, aber machten mich Glücklich!

Kurz Wollespinnen bekam eine völlig neue Qualität für mich. Ich bin noch glücklicher und noch zufriedener mit meinen Ergebnissen!

Warum ich das schreibe?
Weil es mir bei Kursen und Spinntreffen immer wieder auffällt, wie unglücklich Spinnerinnen sind mit ihren Ergebnissen. Selbst beim schönsten Faden (den ich NIE hinbekomme) sind sie unglücklich.
Natürlich kann man immer weiter Üben und natürlich sollte man ein Ziel vor Augen haben, doch habe ich das Gefühl dass dabei der wichtigste Punkt, der Spaß an diesen Hobby, auf der Strecke bleibt.

In diesem Sinne liebe Mitleser und Mitleserinnen, nehmt den Druck raus!
Endeckt wieder mehr den Spaß an diesen wunderbaren Hobby und überlasst die Perfektion anderen.
Es ist dein Garn!
Dein ganz Individuelles Garn mit Fehlern, Höhen und Tiefen, perfekten Momenten und Stolpersteinen, ein Garn wie es das Leben schreiben könnte.

So wünsche ich euch einen wunderbaren Sonntag :-)

Wolle

Hintergrund ein Prodestück aus meinen ersten Metern Wolle, Darüber ArtYarns und mein "schönes Gleichmäßiges" Garn :-)

 

Wolle

Jeder sollte aus seinen ersten Metern ein Erinnerungsstück machen, nur so erkennt man seine Fortschritte und mal erlich wer ist nicht stolz auf seine ersten Meter!

Nadelbindevorführung im Kaffee

Am 30.4.2017 war es so weit im Kaffee “Kunst und Kaffee” in Pappenheim war ich teil der Reihe “Über die Schulter gesehen”, ich war Anwesend mit dem Thema Nadelbinden.
Bei Kaffee und Kuchen gab es interessante Gespräche rund ums Nadelbinden. Es war ein wunderbarer Vormittag in einen wirklich wunderbaren Ambiente.

Danke für die Einladung, ich komme gerne wieder.

Einige Impressionen vom Tag….

 

Tisch

Ein Tisch mit Literatur und Ideen rund ums Nadelbinden

Blick

Blick ins Kaffee als es ruhiger war.....

Nadelbinden

Auf der Suche nach der richtigen Nadel für den Tag

 

 

Lebendige Handarbeit by Wordpress 3.3.1
Adaption and Design: Gabis Wordpress-Templates