Bilder, Zeichnen

Von der Angst nicht perfekt zu sein….

In den letzten Monaten bemerke ich immer öfters einen Gedanken bei Künstlern und Kreativen Menschen der mich Nachdenklich stimmt.
Der letzte Tropfen der zu diesem Post hier führt war eine Folge bei Netflix; Abstract, Design als Kunst, genauer gesagt Season 1 Folge 1 Christoph Niemann.

Ich bemerkte einen Punkt in dieser Folge welche sich in vielen Kreativen und Künstler Videos auf YouTube, in Podcast oder auch Blogs wiederholt.
Die immerwährende Angst nicht gut genug zu sein.

Es kommen Fragen auf wie; was ist wenn meine Arbeit nicht genug ist? Wenn andere sie nicht mögen? Soll ich sie dann überhaupt Abgeben?

Der zweite Punkt bei vielen Videos der immer wieder ins Auge fällt ist das man nur durch stetiges Üben ein besserer kreativer Künstler wird.

Dazu steht uns im Zeitalter des Internets eine nie dagewesene Möglichkeit offen sich die Kunst und die Ergebnisse anderer kreativer Menschen anzusehen.

Und wir stellen fest, wir sind mit unseren Ideen und Kunst nicht allein.

Für mich bedeutet dies, ich bin nicht der einzige Mensch welcher Phantastische Landkarten zeichnet.
Ich bin nicht die einzige die sich an Urban Sketching Probiert und ihre Zeichnungen postet.
Gleichzeitig sehe ich in den Sozialen Medien, es gibt Menschen die viel besser sind als ich.
Ich Folge ihren Instagram Accounts und sehe ihre Kunst.

Jetzt kann folgendes Passieren, ich falle in dieses „Ich bin nicht genug“ Loch oder
„Ich muss noch mehr üben dann werde ich so wie diese Künstler“ oder den Weg welchen ich gewählt habe…..

…. Ich lasse deren Kunst stehen wie sie ist…..

Bei Instagram bedeutet dies wenn ich ein Bild sehe welches mir gefällt, bekommt es ein Herz und wenn es richtig toll ist oder eine schöne Idee hat tippe ich sogar einen Kommentar.
Ich falle jedoch nicht ein Loch oder übe noch verbissener, nein besten Falls setzte ich einige Ideen in meinen persönlichen Stil um.

Wenn es passt schön….wenn nicht…nun ja dann war es doch nicht so sehr für mich geeignet.

Ich habe für mich festgestellt in all meiner Kunst, ich habe Grenzen.
Oder wie sagt es Jacke Parker in seinem 10 000 Minutes Rules…was spricht gegen „Es ist gut?!“

Und ich gebe Parker recht, was spricht gegen ein gut?

Die Kunst und auch das was wir zeichnen, malen oder produzieren, verändert sich je länger wir es machen.
Ohne Zwang oder Hintergedanken, es wird immer Veränderungen geben. Wenn ich meine Landkarten von vor 5 Jahren ansehe und meine Karten jetzt, sehe ich eine Veränderung. Teilweise zum Guten hin und teilweise in eine völlig andere Richtung an die ich am Anfang noch nie gedacht hatte. Meine Kunst ist gut und ich bin glücklich! Das Verrückte, ich bin nicht glücklicher als vor 5 Jahren. Nein, ich verspüre generell wenn ich kreativ bin, ein Glücksgefühl.

Kreativität und Kunst macht mich glücklich, mit all den Fehlern die ich mache.

In diesem Sinne, seit Glücklich in euer Kunst!
Nehmt sie hin wie sie ist!
Zeigt Sie der Welt, Freunden, Bekannten oder der Familie.

Und ihr werdet überrascht sein für wie viele Menschen IHR eine Inspiration seid!

Nicht perfekt….aber glücklich.

 

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